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Weihnachtsbräuche
Weihnachten das Fest der Traditionen und Bräuche

Wer kennt sie nicht, die Bräuche zu Weihachten, die das Fest der Liebe zu dem machen, was es ist. Sei es der einfache Adventskranz, leckere Weihnachtsplätzchen oder das Sternsingen. Manche von den zelebrierten Bräuchen sind schon sehr alt, andere sind neu hinzugekommen. Besonders für Familien gehören sie zu den Weihnachtstagen, um zu mehr Zusammenhalt durch gemeinsame Erinnerungen zu finden.

Der Begriff der Mette im Bezug zum Weihnachtsfeste beschreibt nicht, wie von vielen meist angenommen, eine Messe, auch nicht im Sinne eines großen katholischen Gottesdienstes. Der Begriff der Mette, oft auch als Weihnachtsmette oder Christmette bezeichnet, stammt aus dem Lateinischen ("matutina") und bedeutet Morgenstunde. Morgenstunde in diesem Sinne bezieht sich jedoch nicht auf einen sehr frühen Zeitpunkt am Morgen, an dem die meisten ihren Tag beginnen, sondern steht bereits für die Nachtstunden, kurz nach dem der neue Tag angebrochen ist. Bei der Mette handelt es sich daher um einen Abendgottesdienst. Dieser findet an Heiligabend meist als Zusatzgottesdienst nach dem regulären Gottesdienst mit Krippenspiel statt.

Im Zusammenhang mit dem Namen Messias wird immer wieder von dessen Erscheinung gesprochen. Der Name Messias wird in der deutschen Lautschrift von dem Hebräischen Mashiach abgeleitet, was für "Gesalbter" steht. Die griechische Bedeutung lautet dagegen Xristos, was in der deutschen Sprache als Christus übersetzt wird. In der hebräischen Bibel, dem Tanach, gilt die Bezeichnung Gesalbter als Hoheitstitel für einen von Jahwe erwählten und bevollmächtigten Menschen, der in besonderer Weise seinem Volk dienen soll. Dies kann sein ein König, ein Hohepriester oder auch ein wahrer Prophet. In der Bibel wurde lange vorausgesagt, dass ein von Gott gesandter Messias oder Christus erscheinen würde.

Neben Jesus selbst, ist es auch immer wieder der Name Maria, der mit Weihnachten in Verbindung gebracht wird; so wird sie etwa in der Weihnachtsgeschichte genannt. Bei Maria handelt es sich um die Frau, die im Neuen Testament als Mutter von Jesus von Nazareth bezeichnet wird. So findet sich in der Bibel an der Stelle Galater 4,4 der Hinweis: "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau." Maria, die etwa 17 v. Christus geboren wurde, stammte aus Nazareth in Galiläa und lebte dort als gläubige Jüdin zusammen mit ihrem Mann Josef.

Der Krampus ähnelt dem Knecht Ruprecht, da er ebenso schreckenerregende Züge aufweist und den heiligen Nikolaus begleitet. Während Knecht Ruprecht jedoch sowohl bestraft als auch belohnt, ist der Krampus ausschließlich für das Bestrafen verantwortlich. Auch tritt er gemeinsam mit anderen Krampussen meist in Gruppen auf. Er ist besonders verbreitet in Süddeutschland, Österreich, Ungarn, Slowenien, Tschechien sowie in Teilen Norditaliens und Kroatiens. Wenn mehrere Krampusse gemeinsam mit dem Nikolaus auftreten, wird diese Gruppe als Pass bezeichnet.

Der Wohnort des Weihnachtsmannes war lange Zeit ein Geheimnis. Heute weiß man, dass er nahe am Polarkreis im Berg Korvantunturi im finnischen Teil Lapplands - dort, wo es zu Weihnachten immer Schnee gibt - lebt. Der 486 Meter hohe Gebirgszug liegt auf dem finnisch-russischen Grenzstreifen im Urho-Kekkonen-Nationalpark, und um den Berg zu besteigen, benötigt man eine Genehmigung der finnischen Grenzwacht. Als der populäre finnische Rundfunksprecher Markus Rautio in den 1920er Jahren ein Weihnachtsmärchen verfasste und erzählte, wie der joulupukki (Weihnachtsmann) mit seinen Rentieren und seinen Helfern, den Wichteln und Elfen, im Inneren des Korvantunturi wohnt und das Weihnachtsfest vorbereitet, war die Idee des Wohnortes des Weihnachtsmanns geboren.

Traditionen und Bräuche

Knecht Ruprecht - der Gehilfe des heiligen Nikolaus
"Von drauß` vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr" - mit diesen Worten kündigt sich in einem Gedicht Theodor Storms der sowohl geliebte als auch gefürchtete Knecht Ruprecht an. Er ist der Gehilfe des heiligen Nikolaus, mit welchem er nach alter Sitte im mittleren und nördlichen deutschen Sprachraum am Vorabend des 6. Dezember die Kinder zu Hause besucht. Meist hat er...
Brezenhurre in Ziemetshausen
Am „Gumpigen Donnerstag“ ist in Ziemetshausen ein ganz besonderer Brauch anzutreffen. An diesem Tag werden Brezen und Würstchen an die Kinder im Ort verteilt. Alle Kinder treffen sich am Gründonnerstag vor dem Rathhaus, an dem sich um Punkt 12 Uhr die Türen öffnen. Nach einem kurzen Gebet machen sich dann der Pfarrer und der Bürgermeister daran, die Kinder in das Rathaus zu begleiten wo s...

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