Weihnachtsbräuche
Weihnachten das Fest der Traditionen und Bräuche

Wer kennt sie nicht, die Bräuche zu Weihachten, die das Fest der Liebe zu dem machen, was es ist. Sei es der einfache Adventskranz, leckere Weihnachtsplätzchen oder das Sternsingen. Manche von den zelebrierten Bräuchen sind schon sehr alt, andere sind neu hinzugekommen. Besonders für Familien gehören sie zu den Weihnachtstagen, um zu mehr Zusammenhalt durch gemeinsame Erinnerungen zu finden.

"Von drauß` vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr" - mit diesen Worten kündigt sich in einem Gedicht Theodor Storms der sowohl geliebte als auch gefürchtete Knecht Ruprecht an. Er ist der Gehilfe des heiligen Nikolaus, mit welchem er nach alter Sitte im mittleren und nördlichen deutschen Sprachraum am Vorabend des 6. Dezember die Kinder zu Hause besucht.  Meist hat er einen langen Bart und ist mit einer braunen oder schwarzen Kutte gekleidet. An seinem Gürtel trägt er eine Rute, mit der er ungehorsame Kinder züchtigen kann. Im späten Mittelalter kam ihm sogar die Rolle eines Kinderschrecks zu, um die Kinder zur Frömmigkeit zu mahnen.

Das schweizerische Küssnacht ist ein kleiner Ort in der Nähe von Luzern mit knapp 9.000 Einwohnern. Bekannt ist es vor allem durch einen alten Nikolaus-Brauch: dem Klausjagen, das jedes Jahr am 5. Dezember stattfindet und bei dem 1.500 Klausjäger, die sich in verschieden kostümierte Gruppen unterteilen, eine bunt schillernde Parade darbieten. Dafür kleiden sie sich mit dem traditionellen weißen Hirtenhemd und versammeln sich um 8 Uhr abends. Eine Viertelstunde später gehen mit einem Böllerschuss in ganz Küssnacht alle Lichter aus, und die Gruppe der Geislechlepfer lässt ihre Peitschen knallen und führt den Umzug an.

Weihnachten ist für die meisten Menschen die schönste Zeit im Jahr. Neben den Leckereien, Geschenken und all dem festlichen Schmuck ist es jedoch vor allem auch der Glaube, der an diesen Tagen eine große Rolle spielt. Bei Weihnachten handelt es sich um ein christliches Fest. Die Gläubigen halten sich an die Lehren von Jesus Christus und gehen davon aus, das Jesus, der Sohn Gottes, vor mehr als 2000 Jahren geboren wurde und dies Weihnachten. Zu Weihnachten feiern Christen somit die Geburt Jesus Christus. Fällt nun der Begriff Julfest im Zusammenhang mit Weihnachten, ist damit das ursprüngliche Weihnachtsfest der Kelten und Germanen gemeint.

Chanukka kommt aus dem jüdischen und heißt so viel wie Weihung oder Einweihung. Es beginnt am 25. Dezember und dauert acht Tage, an denen an die Wiedereinweihung des jüdischen Serubbabelischen Tempels 164 v. Chr. gedacht wird. Mit Chanukka wird auch ein achtarmiger Kerzenleuchter bezeichnet, der im Tempel durchgehend leuchten sollte. So wird an ihm jeden Tag ein Licht mehr angezündet, bis am 8. Tag alle 8 Lichter brennen. Mittlerweile wird er mit Kerzen bestückt, früher wurde er ausschließlich mit Öl befeuert. Auch hat der Kerzenleuchter nicht immer nur acht arme, sondern auch mal 9 oder 7. Das Chanukkafest wird zuhause ausgeführt.

Josef von Nazareth war der Ziehvater von Jesus von Nazareth. Er war der Verlobte von Maria, der Mutter von Jesus von Nazareth. Geboren wurde er in Nazareth in Israel, gestorben ist er vermutlich etwa im Jahre 16 n. Chr. Josef entstammte dem Geschlecht König Davids. Der christlichen Überlieferung nach wollte Josef sich von Maria trennen, als er von ihrer Schwangerschaft erfuhr, denn er hielt sie für untreu. Dann soll ihm jedoch ein Engel verkündet haben, dass seine Verlobte vom Heiligen Geist geschwängert worden sei, weshalb er sich entschied, bei ihr zu bleiben.

Traditionen und Bräuche

Der Adventsstern - auch als Weihnachtsstern bekannt
Der Adventsstern ist auch unter dem Namen Weihnachtsstern bekannt. Er führte nach der Geburt Jesus die heiligen Drei Könige sowie die vielen Hirten und sonstigen Besucher zu dem Stall, in dem das Kind lag. Oft wird er dargestellt wie ein Komet, vorne ein Stern mit einem anhängenden Schweif. In der heutigen Zeit wird schon im Advent Haus und Hof weihnachtlich geschmückt, wobei der Stern einen b...
Rentier - treuer Gefährte des Weihnachtsmannes
Das Rentier ist ein sehr geselliges Tier und lebt in riesigen Herden in den Tundren und Wäldern Skandinaviens, Nordamerikas, im eurasischen Gebiet, auf Grönland und anderen arktischen Inseln. Es ist die einzige Hirschart, die domestiziert wurde, weswegen es heute nur noch recht wenige wirklich wilde Rentiere gibt. Doch auch die domestizierten Herden ziehen meist frei umher. In Fjell-Gegenden, in...

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