Weihnachtsbräuche
Weihnachten das Fest der Traditionen und Bräuche

Wer kennt sie nicht, die Bräuche zu Weihachten, die das Fest der Liebe zu dem machen, was es ist. Sei es der einfache Adventskranz, leckere Weihnachtsplätzchen oder das Sternsingen. Manche von den zelebrierten Bräuchen sind schon sehr alt, andere sind neu hinzugekommen. Besonders für Familien gehören sie zu den Weihnachtstagen, um zu mehr Zusammenhalt durch gemeinsame Erinnerungen zu finden.

Jesus von Nazareth ist eine der berühmtesten Personen, die je gelebt haben. Er ist die zentrale Figur des Christentums. Zugleich geht die Entstehung der Weltreligion auf ihn zurück. Eigentlich hieß Jesus in seiner Sprache, dem Aramäischen, Jeschua oder Jeschu. Geboren wurde er wahrscheinlich im Jahre 4 v. Chr. in Nazareth, gestorben ist er im Jahre 30 oder 31 in Jerusalem. Jesus von Nazareth war Jude und Wanderprediger. Wahrscheinlich seit 28 n. Chr. machte er durch öffentliche Predigten auf sich aufmerksam, und zwar in Judäa und Galiläa. Getötet wurde er von römischen Soldaten mittels einer Kreuzigung, die der Römer Pontius Pilatus, ein Präfekt, befohlen hatte.

Dem Neuen Testament zufolge ist Jesus Christus der Sohn Gottes und zugleich der Messias, der zur Erlösung aller Menschen von Gott selbst auf die Erde geschickt wurde. Der Begriff Christus ist als Hoheitstitel für den Messias zu verstehen, dessen Erscheinen in der Urbibel, also dem Alten Testament, verkündet wird. Der Name Christus ist also Ausdruck der Anhänger Jesu für ihren Glauben daran, dass Jesus dieser Heiland ist. Der bürgerliche Name desjenigen Jesus, auf den sich die Christen damit beziehen, lautet Jesus von Nazareth. Gläubige Christen werden allerdings zumeist von Jesus Christus sprechen, wenn sie von der historischen Person Jesus von Nazareth sprechen.

Der Hirte ist eine Symbolfigur des Weihnachtsfestes, die besonders seit dem späten Mittelalter Einzug in die Krippendarstellungen erhalten hat. Vielen ist er aus der Auftaktszene der Krippenspiele bekannt, wo ein Engel den Hirten die Geburt Christi verkündet. Auch wenn die Handlung sehr vieldeutig bleibt, ist es etwas ganz besonderes, dass der Engel die frohe Botschaft als erstes den sozial schwachen und oft verachteten Hirten überbringt, die von anderen häufig ausgegrenzt werden.

Im Christentum sind die heiligen drei Könige drei weise Männer aus dem Morgenland, die bereits kurz nach Christi Geburt an der Geburtsstätte eintrafen, um den Heiland auf der Erde zu begrüßen und ihm zu huldigen. Während sich im Neuen Testament keine detaillierten Angaben zu den Weisen finden, ist in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums mehr über sie zu erfahren. So ist dort zu lesen, dass die drei Könige durch den Stern von Bethlehem zu Jesus geführt wurden. Der Begriff des Königs ist dabei nicht wörtlich zu nehmen. Treffender übersetzt ist der Begriff des Magiers, der Experten veranlasst, auf Gebildete aus der Fremde, etwa persische Sterndeuter, als die heiligen drei Könige zu verweisen.

Der Gregorianische Kalender ist derjenige Kalender, der heute auf der ganzen Welt angewendet wird. Er entstand am Ende des 16. Jahrhunderts als eine Weiterentwicklung des Julianischen Kalenders. Benannt ist er nach Papst Gregor XIII. In Kraft trat er 1582 mit dem Inkrafttreten der Bulle „Inter gravissimas“  des Papstes. Damit wurden der herkömmliche Julianische Kalender und auch viele andere Kalender abgelöst. Die ersten Länder, die Gregorianischen Kalender übernahmen, waren Portugal, Polen und Spanien. Auch in Teilen Italiens wurde der Gregorianische Kalender bereits im Oktober 1582 übernommen. Der letzte Staat der Erde, der seine Zeitrechnung auf den Gregorianischen Kalender umstellte, war China im Jahre 1949.

Traditionen und Bräuche

Bäume schütteln, ein Brauchtum im Berchtesgadener Land
Weihnachten hatten die Kinder in einigen Berchtesgadener Dörfern eine große Aufgabe. Nach der Christmette gingen sie zu den Obstbäumen und schüttelten sie. Dies sollte die Natur langsam wieder aufwecken und eine gute Ernte sichern. Obst war zu jenen Zeiten ein wertvolles Gut, quasi ein Essen für umsonst, das auf dem eigenen Hof wuchs. Obst zu kaufen konnten sich zu diesen Zeiten nur wenige le...
Engel - Bestandteil der religiösen Lehre
Engel bedeutet übersetzt "Bote" oder "Abgesandter". Als oft geflügelte Geistwesen kommen Engel in allen drei Religionen - dem Judentum, dem Christentum und dem Islam - vor. Sie wurden von Gott geschaffen und sind diesem untergeordnet. Engel vermitteln zwischen Mensch und Gott und sind dort anwesend, wo Schutz vonnöten ist. Diese Funktion hat sich durch die Jahrhunderte und durch alle Kulturen k...

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