Weihnachtsbräuche
Weihnachten das Fest der Traditionen und Bräuche

Wer kennt sie nicht, die Bräuche zu Weihachten, die das Fest der Liebe zu dem machen, was es ist. Sei es der einfache Adventskranz, leckere Weihnachtsplätzchen oder das Sternsingen. Manche von den zelebrierten Bräuchen sind schon sehr alt, andere sind neu hinzugekommen. Besonders für Familien gehören sie zu den Weihnachtstagen, um zu mehr Zusammenhalt durch gemeinsame Erinnerungen zu finden.

Engel bedeutet übersetzt "Bote" oder "Abgesandter". Als oft geflügelte Geistwesen kommen Engel in allen drei Religionen - dem Judentum, dem Christentum und dem Islam - vor. Sie wurden von Gott geschaffen und sind diesem untergeordnet. Engel vermitteln zwischen Mensch und Gott und sind dort anwesend, wo Schutz vonnöten ist. Diese Funktion hat sich durch die Jahrhunderte und durch alle Kulturen kaum verändert. In der Bibel werden die verschiedenen Arten von Engeln erwähnt. Mehrere Autoren, darunter Thomas von Aquin, führten in ihren Schriften die Engellehre weiter aus. Heute geht man davon aus, dass die Christen den Engelsglauben von den Juden übernahmen, welche wiederum teilweise von den Ägyptern beeinflusst wurden.

Alle Kinder freuen sich auf Weihnachten, und um die Vorfreude noch zu vergrößern, werden oft Wunschzettel an den Weihnachtsmann oder das Christkind geschrieben. Schließlich sollen ja die richtigen Geschenke an Weihnachten unter den Baum gelegt werden. Nicht nur verschiedenste Spielzeugwünsche stehen auf den Zetteln, oft auch Genesungswünsche für Familienangehörige, nicht mehr so streitende Eltern oder der einfache Wunsch nach Frieden. Es ist schön zu beobachten, wie angestrengt und liebevoll Kinder die Wunschzettel schreiben und bemalen oder mit schönem Zierrat verzieren. Je nach Region wird er dann vor die Haustüre gelegt, damit die Wichtel ihn holen können, oder auch direkt an das Weihnachtspostamt geschickt.

Die Weihnachtsgeschichte gibt es in zwei verschiedenen Versionen. Zu finden ist sie zum einen bei Matthäus aber auch bei Lukas im Neuen Testament. In ihr wird die Geschichte der Empfängnis sowie der Geburt des Jesus-Kindes wiedergegeben. Bis heute wird die Weihnachtsgeschichte gerne zu Advents- und Weihnachtsgottesdiensten in der Kirche nachgespielt. Bei der Version aus dem Lukas-Evangelium handelt es sich dabei wohl um die bekanntere (Lukas 1,5-80; 2,1-52). In ihr kommen die Volkszählung durch Kaiser Augustus, die Verheißung der Geburt Jesus an Maria durch den Engel Gabriel, die Geburt des Kindes in einem Stall sowie die Hirten vor, denen von einem Engel mitgeteilt wird, dass in Bethlehem der Heiland geboren wurde.

"Die Tanne" gibt es eigentlich nicht, vielmehr gibt es über 40 verschiedene Arten des zu der Kiefernfamilie gehörenden Baumes. Mit einer Höhe von bis zu 90 Metern und einer Stammstärke von 2-3 Metern ist sie einer der größtwachsenden Bäume in unseren Breiten. Tannen sind weltweit verbreitet, bei uns in Mitteleuropa ist die Weißtanne heimisch. In Amerika gibt es die Douglasie oder auch die Edeltanne, die meist für die Holzverarbeitung verwendet werden. Die Nadeln der Tanne sitzen direkt auf dem Ast, sind flach und leicht biegsam. Auf der Unterseite sind oft zwei helle Streifen vorhanden. Bei Fichten ist dies anders, da sitzen die Nadeln nicht direkt auf dem Ast und sind sehr spitz und stechen beim anfassen.

Neben der Fichte ist wohl die Nordmann-Tanne einer der bekanntesten Weihnachtsbäume. Mit ihrem frischen grün und dem wunderbaren Duft zieht sie schnell als Weihnachtsbaum in viele Stuben ein. In der Natur kann diese Tannen-Art bis zu 40 Meter hoch werden. Der immergrüne Baum wird bis zu 500 Jahre alt. Er wächst pyramidenförmig nach oben. Die Nadeln werden bis zu drei Zentimeter lang und stechen nicht, im Gegensatz zu denen der Fichte. Oben weisen sie eine dunkelgrüne Färbung auf, unten eine hellgrüne mit zwei weißen Streifen seitlich. Tannen haben im unteren Bereich die typische zweiseitige Benadelung, während oben schon auch mal die Nadeln um den Ast wachsen.

Traditionen und Bräuche

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