Weihnachtsbräuche
Weihnachten das Fest der Traditionen und Bräuche

Wer kennt sie nicht, die Bräuche zu Weihachten, die das Fest der Liebe zu dem machen, was es ist. Sei es der einfache Adventskranz, leckere Weihnachtsplätzchen oder das Sternsingen. Manche von den zelebrierten Bräuchen sind schon sehr alt, andere sind neu hinzugekommen. Besonders für Familien gehören sie zu den Weihnachtstagen, um zu mehr Zusammenhalt durch gemeinsame Erinnerungen zu finden.

In unseren Breiten werden als Weihnachtsbäume gerne Fichten verwendet. Diese immergrünen Bäume können in der freien Natur bis zu 40 Meter hoch werden. Ihr kegelförmiger Wuchs macht sie zu einem besonders schönen Weihnachtsbaum. Fichtenbäume sind schnell wachsend, in Europa eine der meisten Holzlieferanten. Zu erkennen ist sie an der feinschuppigen Rinde und den rund um die Äste sitzenden grünen Nadeln. Die Tanne im Gegensatz dazu hat nur an zwei gegenüberliegenden Seiten am Ast Nadeln. Frische Triebe der Fichtennadeln sind ein gutes Mittel gegen Erkältungskrankheiten.

Am 6. Dezember wird in der katholischen Kirche das Fest des heiligen Nikolaus gefeiert. Zurückzuführen ist dieses Fest auf Nikolaus von Myra, der im 4. Jahrhundert als Bischof von Myra in der heutigen Türkei seinen Wirkungskreis hatte. Von Nikolaus von Myra sind viele Legenden bekannt, wie beispielsweise das Stratelatenwunder, bei dem er einen zum Tode verurteilten durch sein eingreifen vor dem Tode bewahrte, die sogenannte Mitgiftspende, als er drei Töchter eines armen Mannes vor der Prostitution rettete, er konnte Seestürme lindern und so Schiffe und ihre Besatzungen vor dem Ertrinken retten. Derlei Beispiele gibt es noch viele, viele mehr.

Einkehrbräuche gibt es viele verschiedene. Ob das Martinssingen, die Kürbisnacht oder der Nikolaus, es gibt die verschiedensten Formen. Wahrscheinlich sind diese auf die Herbergssuche zurückzuführen, bei der Maria und Josef an Türen klopften und um eine Herberge baten. Gesangsgruppen, Kinder oder eben der Nikolaus mit seinen Begleitern gehen von Haus zu Haus, klopfen an und begeben sich in die Stuben. Sie singen ein Lied oder bitten um Süßes. Es geht einfach darum, zu jemandem zu gehen und in der Stube bewirtet zu werden. Bei jemandem einzukehren. Verwandtenbesuche zur Weihnachtszeit, beispielsweise am Lazarustag, gehören auch dazu.

Am 21. Dezember, dem Namenstag des Thomas, ist es der Brauch, die Weihnachtssau zu schlachten. Aus dem Namen Thomas ist das Wort Dammerl entstanden, der einst ein sogenannter Brandmetzger war. Früher war es üblich, die Sau, die geschlachtet werden sollte, mit dem Hammer zu erschlagen. Nach der Mette am heiligen Abend wurden die Thomaswürste gegessen. In der Thomasnacht ist es heute noch vielerorts Brauch, sich verkehrt herum ins Bett zu legen, da man dann träumt, wie das neue Jahr ablaufen wird.

Der Christbaum oder Weihnachtsbaum wurde nach den neuesten Forschungen schon im Mittelalter in unseren Gebieten aufgestellt. Jedes Jahr am 24. Dezember gab es sogenannte Paradiesspiele, die auf die Geschichte von Adam und Eva mit dem Paradiesbaum zurückzuführen sind. Der Paradiesbaum wurde mit Äpfeln geschmückt, später auch mit Süßigkeiten und Nüssen. Im Laufe der Zeit kamen Blüten aus Papier hinzu. Im Elsass wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein der Christbaum noch mit Adam und Eva geschmückt, die Schlage durfte auch nicht fehlen. Dort war der 24. Dezember der Gedenktag für Adam und Eva.

Traditionen und Bräuche

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Das Christbaumloben - ein Brauch aus Bayern und Baden-Würtemberg
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