Weihnachtsbräuche
Weihnachten das Fest der Traditionen und Bräuche

Wer kennt sie nicht, die Bräuche zu Weihachten, die das Fest der Liebe zu dem machen, was es ist. Sei es der einfache Adventskranz, leckere Weihnachtsplätzchen oder das Sternsingen. Manche von den zelebrierten Bräuchen sind schon sehr alt, andere sind neu hinzugekommen. Besonders für Familien gehören sie zu den Weihnachtstagen, um zu mehr Zusammenhalt durch gemeinsame Erinnerungen zu finden.

Ein Stern soll die Geburt eines neuen Königs verkündet haben und zeigte den Weisen aus dem Morgenland ihren Weg, um zu der Krippe des Jesus-Kindes zu gelangen. So steht es im Evangelium des Matthäus: Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen." Vom frühen Christentum bis heute wird versucht, das Erscheinen des Sterns von Bethlehem zu erklären. So wird gerätselt, ob es sich um einen Kometen oder auch eine Supernova gehandelt hat. Möglicherweise handelt es sich jedoch auch schlicht um ein Symbol, für das es keine rationale und naturwissenschaftliche Erklärung gibt.

Weihnachten bringen viele vor allem mit den regelmäßig stattfindenden Adventsmessen in Verbindung. Doch es gibt auch die sogenannten Rorate-Messen, die an einzelnen Wochentagen abgehalten werden. Bei einer Rorate handelt es sich um den Beginn eines Wechselsgesangs der der katholischen Liturgie zuzuordnen ist. "Rorate" bedeutet übersetzt "Tauet". Der Text "Rorate caeli desuper" was "Tauet, Himmel, von oben" bedeutet, ist im alttestamentlichen Buch Jesaja zu finden (Jesaja 45,8). Nach dem Anfangswort dieses Eingangsverses wurden die speziellen Messen dann benannt, die mit diesem Vers auch eröffnet werden. Bei den Rorate-Messen dreht es sich hauptsächlich um Maria, die Mutter Gottes. Gefeiert werden sie bis zum 16. Dezember.

Das Rentier ist ein sehr geselliges Tier und lebt in riesigen Herden in den Tundren und Wäldern Skandinaviens, Nordamerikas, im eurasischen Gebiet, auf Grönland und anderen arktischen Inseln. Es ist die einzige Hirschart, die domestiziert wurde, weswegen es heute nur noch recht wenige wirklich wilde Rentiere gibt. Doch auch die domestizierten Herden ziehen meist frei umher. In Fjell-Gegenden, in Hochgebirgen und Hochflächen oberhalb der Waldgrenze begnügen sie sich mit Gräsern, Flechten, Pilzen, Laub und Rinde als Nahrung. Auf der Suche nach Futter auf Sommer- und Winterweiden legen sie manchmal sogar mehrere Tausend Kilometer zurück. Als gute Schwimmer durchqueren sie dabei sogar Flüsse und Meeresarme.

Mit der Gestalt des heiligen Nikolaus sind unzählige Variationen seiner Symbolik und des örtlichen Brauchtums verbunden, darunter das Nikolaus-Schiff. Wegen seines Patronats über Seefahrer, Binnenschiffer und Händler wurde der heilige Nikolaus von der Deutschen Hanse und anderen seemännischen Vereinigungen als Schutzheiliger gewählt. Früher riefen in Seenot geratene Schiffsleute oft den heiligen Nikolaus um Errettung an. Die Legende besagt, dass auf einem in Seenot befindlichen Schiff einmal ein mit Wunderkräften ausgestatteter Mann erschien, die Navigation übernahm, die Segel setzte und den Sturm zum Abflauen brachte. Nach geglückter Rettung verschwand er wieder.

Was heute von den Christen als Geburt Jesus gefeiert wird, hat bereits eine viel ältere Tradition. Das Weihnachtsfest gab es bereits vor dem Christentum und wurde von diesem erst im 4. Jahrhundert nach Christus übernommen. Bereits davor jedoch, wurde Weihnachten von anderen Kulturen als Wintersonnenwendfest zelebriert. Eine neue Religion entstand in Rom etwa im Jahre 70 vor unserer Zeit. Diese Religion wurde Mithraskult genannt und beruhte auf einem aus Persien stammenden Sonnengott. Die Religion um diesen Sonnengott Mithras breitete sich im Römischen Reich sehr schnell aus. Jedoch durften nur Männer Anhänger des Mithraskultes sein. Geglaubt wurde an die Unsterblichkeit der Seele, an die Wiederauferstehung oder auch an die Lehre der Dreifaltigkeit.

Traditionen und Bräuche

Rentier - treuer Gefährte des Weihnachtsmannes
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Bäume schütteln, ein Brauchtum im Berchtesgadener Land
Weihnachten hatten die Kinder in einigen Berchtesgadener Dörfern eine große Aufgabe. Nach der Christmette gingen sie zu den Obstbäumen und schüttelten sie. Dies sollte die Natur langsam wieder aufwecken und eine gute Ernte sichern. Obst war zu jenen Zeiten ein wertvolles Gut, quasi ein Essen für umsonst, das auf dem eigenen Hof wuchs. Obst zu kaufen konnten sich zu diesen Zeiten nur wenige le...

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