Weihnachtsbräuche
Weihnachten das Fest der Traditionen und Bräuche

Wer kennt sie nicht, die Bräuche zu Weihachten, die das Fest der Liebe zu dem machen, was es ist. Sei es der einfache Adventskranz, leckere Weihnachtsplätzchen oder das Sternsingen. Manche von den zelebrierten Bräuchen sind schon sehr alt, andere sind neu hinzugekommen. Besonders für Familien gehören sie zu den Weihnachtstagen, um zu mehr Zusammenhalt durch gemeinsame Erinnerungen zu finden.

Der Heilige Andreas gehört neben der Heiligen Lucia und der Heiligen Barbara zu den wichtigsten Heiligen der Adventszeit. Sein Name entstammt dem Griechischen und bedeutet "tapfer, stark, männlich, mutig". Der Andreastag wird am 30. November begangen. Nach katholischem Glauben ist dies auch sein Todestag und seit dem 4. Jahrhundert nach Christus nachweisbar. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde auch der ganze Monat als Andreasmonat bezeichnet. Man geht davon aus, dass Andreas ein Bruder des Petrus und Jünger von Johannes dem Täufer gewesen sein soll. Im offiziellen Schriftkanon, der Apostelgeschichte, wird er nur am Rande erwähnt. Dennoch existiert eine Apostelgeschichte mit dem Titel "Taten des Andreas".

Adventszeit, die schönste Zeit im Jahr. Für viele ist dies ein wahrer Spruch. Die Wochen vor dem Weihnachtsfest werden genutzt, Vorbereitungen für Weihnachten zu treffen. Die stille oder staade Zeit, zur Ruhe kommen, sich auf die Geburt Jesu zu freuen. In der katholischen und der evangelischen Kirche beginnt mit dem ersten Advent das neue Kirchenjahr. Der Name Advent stammt vom lateinischen Adventus ab und heißt in der Übersetzung "Ankunft". Die erste Adventsfeier wurde im 5. Jahrhundert im Gebiet um Rivenna, Italien, gefeiert.

Jährlich am 17. Dezember, dem Lazarus-Tag, ist es Brauch, das Christkindl einzuläuten. Nachmittags ab 15 Uhr beginnen die Glocken der Kirchen zu läuten, was dem Feierabend-Einläuten nachempfunden ist. Jetzt ist es an der Zeit, sich zu besinnen und Verwandte, Kranke und arme Leute zu besuchen. Dieser Brauch basiert auf der Geschichte des armen Lazarus aus dem Lukasevangelium. Lazarus, ein armer und kranker Mann, lag vor den Toren eines sehr reichen Mannes und wollte die Brotstücke zu essen, die von dem Tisch des reichen Mannes abfielen. "Statt dessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren", (Lk 16,21) steht es im Evangelium.

Traditionen und Bräuche

Aperschnalzen ein bayerisch-salzburgischer Brauch
Das Aperschnalzen ist ein bayerisch-salzburgischer vorchristlicher Brauch und eine Form des Goaßlschnalzens. Hierbei handelt es sich um ein rhythmisches Schnalzen und Knallen mit der Goaßl, einer bis zu vier Meter langen, kurzstieligen Peitsche, an deren Ende ein Bast befestigt ist. Der Knall entsteht durch eine schnelle Richtungsänderung. Das Schnalzen wird in kleinen Gruppen, sogenannten Pass...
Bescherung - ein Brauch der auf die hl. drei Könige zurückgeht
Die Bescherung ist sicherlich einer der am weitesten verbreiteten christlichen Bräuche in Deutschland. Denn abgesehen von Christen verbinden auch Atheisten hierzulande das Weihnachtsfest unweigerlich mit der Bescherung. Welches Ausmaß die Bescherung als Symbol des westlichen Konsums angenommen hat, zeigt nicht nur die Erfindung des Weihnachtsmanns. Dabei verweist das Brauchtum der Bescherung eig...

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