Mit dem Abendmahl wird seit den frühen christlichen Anfängen an das letzte Mahl von Jesus und seinen Jüngern gedacht. Am Abend vor seiner Festnahme teile Jesus Brot und Wein mit seinen Jüngern, was auch heute noch in den Gottesdiensten symbolisch nachgeahmt wird. Oft wird die Bezeichnung Eucharistiefeier oder heilige Kommunion dafür verwendet. Während die Eucharistie in der katholischen Kirche ein fester Bestandteil jedes Gottesdienstes ist, wird dies in der evangelischen Kirche wenigstens einmal im Monat durchgeführt. Während es in der Antike keine Probleme gab, Leib und Blut mit Brot und Wein gleichzusetzen, wird heutzutage diese Beziehung stark in Frage gestellt.

Bei den Katholiken wird Wein und Brot in den Leib Christi verwandelt, bei den Evangelisten bedeutet das Abendmahl so viel wie Gott ist mit seinem Leib und seiner Seele bei uns. So herrscht immer ein Diskurs zwischen den Religionen. Eines ist aber klar: Durch die Eucharistie wird Gott in die Gemeinschaft geführt und kommt den Teilnehmern sehr nahe. Die Gemeinschaft besteht nicht nur aus Denkenden, sondern auch aus dem Leib und der Seele, die durch den Leib Christi und sein vergossenes Blut dargestellt wird. Durch das Wissen der Gemeinschaft erlangen Menschen neue Lebenskräfte, denn Glauben kann zu Heilung führen. Das wohl berühmteste Bild eines Abendmahls hat Leonardo da Vinci gemalt. An einer langen Tafel sitzt Jesus in der Mitte, vor ihm stehen ein Teller Brot, Becher und Weinkrüge. Zu seiner beiden Seiten sitzen die Jünger, die heftig gestikulieren. So stellte sich die katholische Kirche das Abendmahl einst vor, was von Leonardo in Vollendung auf Leinwand gebracht wurde.

Werbung

Werbung

Diese Website benutzt Cookies ! Wenn Du die Website weiter nutzt, stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Hier finden Sie weitere Infos zu Hier finden Sie weitere Infos zu Cookies & Datenschutz.

  Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite !
Hinweise zu Cookies & Datenschutz