Schon zu früheren Zeiten der Ägypter, Römer, Indianern oder Azteken bildet das Räuchern einen wichtigen Bestandteil der Kultur. Bei uns ist dieser Brauch auf die Kelten zurück zu führen, die in den sogenannten "Rauchnächten", den Nächten zwischen Weihnachten und Drei König, ihre Häuser und Ställe ausgeräuchert haben. Heute heißen diese Tage Raunächte, das ch ist irgendwann einfach weggelassen worden. Das Ausräuchern an Silvester dient der Reinigung und Krankheitsbekämpfung oder auch -vorbeugung. Schon immer wollte man gereinigt ins neue Jahr starten, das alte hinter sich lassen. Negative Energien wie Ängste und schlechte Erfahrungen sollten mit dem Rauch aus dem Haus gejagt werden.

Oft wird hierfür Weihrauch verwendet, in anderen Kulturen auch andere Duftstoffe. Mit einem Gang durch den Stall und dem Abräuchern des Viehs sollen die Krankheiten des letzten Jahres vertrieben werden und neuen vorgebeugt werden. Schließlich war und ist man auf sein Vieh angewiesen, um die Familie ernähren zu können. In der dunklen Jahreszeit gibt dies natürlich auf Auftrieb, wo man doch Schutz vor den Geistern der Rauhnächte brauchte. Etwas Besinnung, ein Gang in die eigene Seele hilft, sich auf das neue Jahr vorzubereiten. Viele Naturvölker der verschiedensten Religionen und Kulturen nutzen den Rauch zur Sinneserweiterung und vor allem zur Reinigung des Körpers, der Wohnstätte oder der Seele. So ist das Ausräuchern wohl eines der ältesten Rituale der Menschen, seit das Feuer entdeckt wurde. Jede Gegend der Welt hat ein eigenes Räucherritual und auch eigene Rauch- und Duftmischungen, die aus Harzen, Blättern oder Holzstücken zusammengestellt werden.

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