Neben der Fichte ist wohl die Nordmann-Tanne einer der bekanntesten Weihnachtsbäume. Mit ihrem frischen grün und dem wunderbaren Duft zieht sie schnell als Weihnachtsbaum in viele Stuben ein. In der Natur kann diese Tannen-Art bis zu 40 Meter hoch werden. Der immergrüne Baum wird bis zu 500 Jahre alt. Er wächst pyramidenförmig nach oben. Die Nadeln werden bis zu drei Zentimeter lang und stechen nicht, im Gegensatz zu denen der Fichte. Oben weisen sie eine dunkelgrüne Färbung auf, unten eine hellgrüne mit zwei weißen Streifen seitlich. Tannen haben im unteren Bereich die typische zweiseitige Benadelung, während oben schon auch mal die Nadeln um den Ast wachsen.

Die Zapfen sind von denen der Fichte nicht zu unterscheiden. Tannen blühen jedes Jahr, zwischen September und Oktober reifen die Samen. Nordmann-Tannen werden mittlerweile auch in Deutschland gezüchtet, da das Vorkommen im Kaukasus, dem eigentlichen Zuhause dieser Tanne, schon zu stark dezimiert wurde. Für unsere Weihnachtsbäume gibt es zahlreiche Plantagen, die uns mit ihnen versorgen. In der Weihnachtszeit ist es sehr schön einen grünen, frischen Mittelpunkt in der Stube zu haben. Ihn selbst zu schmücken macht vielen Kindern Spaß. Früher wurden oft Äpfel, Süßigkeiten und Nüsse angehängt, heute sind es meist Glaskugeln.
Die Nordmann-Tanne trocknet nicht so schnell aus wie die Fichte und verliert dadurch ihre Nadeln nicht so schnell. Trotzdem ist immer auf die Brandgefahr bei echten Kerzen am Baum hinzuweisen. Mit ihrem guten Duft und der lang anhaltenden Grünfärbung der Nadeln ist sie ein idealer Weihnachtsbaum.

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