"Die Tanne" gibt es eigentlich nicht, vielmehr gibt es über 40 verschiedene Arten des zu der Kiefernfamilie gehörenden Baumes. Mit einer Höhe von bis zu 90 Metern und einer Stammstärke von 2-3 Metern ist sie einer der größtwachsenden Bäume in unseren Breiten. Tannen sind weltweit verbreitet, bei uns in Mitteleuropa ist die Weißtanne heimisch. In Amerika gibt es die Douglasie oder auch die Edeltanne, die meist für die Holzverarbeitung verwendet werden. Die Nadeln der Tanne sitzen direkt auf dem Ast, sind flach und leicht biegsam. Auf der Unterseite sind oft zwei helle Streifen vorhanden. Bei Fichten ist dies anders, da sitzen die Nadeln nicht direkt auf dem Ast und sind sehr spitz und stechen beim anfassen.

Die Zapfen sitzen im oberen Baumteil, stehen Richtung Himmel weg. Auch fallen sie nicht ab, wie bei der Fichte, sondern lösen nur die einzelnen Blätter der Zapfen ab. In unseren Breiten ist die Tanne auch ein religiöses Symbol für Geburt und Wiederauferstehung. Durch ihre immergrünen Nadeln verkörpern sie außerdem das ewige Leben. Als Christbaum oder auch Weihnachtsbaum findet sie vielfachen Einsatz, in Adventsgestecken und Adventskränzen ist sie nicht mehr wegzudenken. Auch Osterschmuck wird oft aus Tannenzweigen hergestellt. In Rumänien kommen Tannen in vielen Totengesängen vor, in denen dieser Baum vielfach verehrt wird. Auch in der Medizin hat die Tanne eine Bedeutung. Die frischen Triebe in Honig eingelegt oder als Öl einmassiert helfen bei Erkältungskrankheiten. Auch in Badezusätzen oder Aufgüsse für die Sauna wird das ätherische Öl verwendet. Tannenhonig ist einer der hochwertigsten Honigsorten der Welt.

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