Die Weihnachtsgeschichte gibt es in zwei verschiedenen Versionen. Zu finden ist sie zum einen bei Matthäus aber auch bei Lukas im Neuen Testament. In ihr wird die Geschichte der Empfängnis sowie der Geburt des Jesus-Kindes wiedergegeben. Bis heute wird die Weihnachtsgeschichte gerne zu Advents- und Weihnachtsgottesdiensten in der Kirche nachgespielt. Bei der Version aus dem Lukas-Evangelium handelt es sich dabei wohl um die bekanntere (Lukas 1,5-80; 2,1-52). In ihr kommen die Volkszählung durch Kaiser Augustus, die Verheißung der Geburt Jesus an Maria durch den Engel Gabriel, die Geburt des Kindes in einem Stall sowie die Hirten vor, denen von einem Engel mitgeteilt wird, dass in Bethlehem der Heiland geboren wurde.

Bei Matthäus (Mt 1,18-25; 2,1-23) wird Jesus dagegen in einem Haus geboren. Ein Stall bzw. eine Krippe spielt hier keine Rolle. Sogenannte Magoi, was soviel wie Magier, Sterndeuter oder Weise aus dem Osten bedeutet, suchen das Kind auf. Der Weg wird ihnen dabei von einem Stern geleuchtet. Es wird jedoch nicht eindeutig gesagt, ob es sich um Könige handelt und ob ihre Anzahl drei lautet. Dem Neugeborenen werden Geschenke überreicht. Auf dem Weg zu ihm haben die Magier jedoch im Königspalast in Jerusalem nachgefragt und somit König Herodes über die Geburt unterrichtet. Dieser sieht einen Rivalen in dem Kind und lässt es so zu dem Kindermord von Bethlehem kommen. Jesus selbst wird von seinen Eltern gerettet, die mit ihm nach Ägypten fliehen, da ein Engel sie warnte. Erst als der König tot ist, kehren sie nach Palästina zurück und leben fortan in Nazareth.

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