Chanukka kommt aus dem jüdischen und heißt so viel wie Weihung oder Einweihung. Es beginnt am 25. Dezember und dauert acht Tage, an denen an die Wiedereinweihung des jüdischen Serubbabelischen Tempels 164 v. Chr. gedacht wird. Mit Chanukka wird auch ein achtarmiger Kerzenleuchter bezeichnet, der im Tempel durchgehend leuchten sollte. So wird an ihm jeden Tag ein Licht mehr angezündet, bis am 8. Tag alle 8 Lichter brennen. Mittlerweile wird er mit Kerzen bestückt, früher wurde er ausschließlich mit Öl befeuert. Auch hat der Kerzenleuchter nicht immer nur acht arme, sondern auch mal 9 oder 7. Das Chanukkafest wird zuhause ausgeführt.

Alle Familienmitglieder versammeln sich mit Freunden zu ausgelassenen Festen, oft trifft sich auch die ganze Gemeinde. Die Kinder bekommen Geschenke und Süßigkeiten. Gleich nach einbrechen der Dunkelheit und dem entdecken des ersten Sterns werden die Kerzen, erst eine, dann jeden Tag eine weitere dazu,  in einer bestimmten Reihenfolge eine nach der anderen angezündet. Gebete werden gesprochen, Lieder gesungen und Geschichten erzählt. Oft werden auch traditionelle Spiele wie Glocke und Hammer gespielt. Mittlerweile wird zu Chanukka oft eine Gans gebraten, was sich an unsere Weihnachtsgans anpasst. Solange ein Licht an der Kerze brennt, ruhen alle Arbeiten. Mindestens eine halbe Stunde lang wird zusammen gesungen und gelacht. Auch ein Kreiselspiel ist bei den Kindern sehr beliebt. Ein alter Brauch ist es auch, den Kindern einige Münzen zu schenken, die sie für wohltätige Zwecke wieder spenden sollen.

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