Ein Stern soll die Geburt eines neuen Königs verkündet haben und zeigte den Weisen aus dem Morgenland ihren Weg, um zu der Krippe des Jesus-Kindes zu gelangen. So steht es im Evangelium des Matthäus: Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen." Vom frühen Christentum bis heute wird versucht, das Erscheinen des Sterns von Bethlehem zu erklären. So wird gerätselt, ob es sich um einen Kometen oder auch eine Supernova gehandelt hat. Möglicherweise handelt es sich jedoch auch schlicht um ein Symbol, für das es keine rationale und naturwissenschaftliche Erklärung gibt.

Auf vielen Gemälden sowie in Zeichnungen, die sich um die Weihnachtsgeschichte drehen, wird der Stern von Bethlehem als Komet mit Schweif dargestellt. Die Kometen-Theorie wird jedoch von vielen Seiten mittlerweile verworfen, da es ein solches Himmelsspektakel nicht nur den Weisen aus dem Morgenland aufgefallen wäre, sondern noch weitere Beobachter gehabt hätte. Weitere Quellen äußern sich jedoch nicht über die Himmelserscheinung. Auch eine Supernova, also ein explodierter Stern, wird mittlerweile als unwahrscheinlich angesehen. Die dabei entstandene Explosionswolke müsste nämlich aus wissenschaftlicher Sicht noch heute im All sichtbar sein und sich als bunt leuchtender Nebel zeigen. Ein solcher Supernova-Rest, der zu dem mutmaßlichen Geburtszeitpunkt von Jesus Christi passt, ist jedoch nicht zu finden. Keine der Theorien lässt sich somit eindeutig und abschließend beweisen, so dass dem Stern von Bethlehem vor allem die symbolische Kraft zugesprochen wird. Denn wo ein Stern in der Dunkelheit hell leuchtet, da lässt sich Hoffnung finden

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