Für mich begann in der Kindheit der Advent damit, daß mich die Mutter eines Morgens weit früher als sonst aus dem Bett holte. Der Mesner läutete immer schon die Viertelglocke, wenn ich endlich halb im Traum zur Kirche stolperte. Nirgends ein Licht in der bitterkalten Finsternis, und oft mußte ich mich mit Händen und Füßen durch den tiefen Schnee wühlen, es war ja noch kein Mensch vor mir unterwegs gewesen.

“Es knackt tüchtig in mir, so herrlich kalt ist es!” sagte der Schneemann. “Der Wind kann einem freilich Leben eintreiben. Und wie die Glühende dort glotzt!” – Er meinte die Sonne damit, die eben untergehen wollte. “Sie soll mich nicht zum Blinzeln bringen, ich kann die Brocken schon noch festhalten.”

Er hatte nämlich statt Augen zwei große dreieckige Dachziegelbrocken, der Mund war ein Stück einer alten Harke, deshalb hatte er auch Zähne. Er war unter den Jubelrufen der Knaben geboren, begrüßt

Unter der Türschwelle war ein kleines Loch. Dahinter saß die Maus Kiek und wartete. Sie wartete bis der Hausherr die Stiefel aus- und die Uhr aufgezogen hatte; sie wartete, bis die Mutter ihr Schlüsselkörbchen auf den Nachttisch gestellt und die schlafenden Kinder noch einmal zugedeckt hatte; sie wartete auch noch, als alles dunkel war und tiefe Stille im Hause herrschte. Dann ging sie. Bald wurde es in der Speisekammer lebendig. Kiek hatte die ganz Mäusefamilie benachrichtigt.

Wenn ich an Weihnachten denke, fällt mir immer eine ganz bestimmte kleine Katze ein. Zum erstenmal begegnete ich ihr an einem Herbsttag, als Mrs. Ainsworth mich gebeten hatte, nach einem ihrer Hunde zu sehen. Überrascht schaute ich mir das kleine struppige Geschöpf an, das da vor dem Kamin saß.
"Ich wusste gar nicht, dass Sie eine Katze haben", sagte ich.
Mrs. Ainsworth lächelte. "Wir haben auch keine. Das ist Debbie. Sie ist eine Streunerin. Sie kommt zwei- oder dreimal in der Woche, und wir geben ihr etwas zu fressen."
"Haben Sie den Eindruck, dass sie bei Ihnen bleiben möchte?"
"Nein." Mrs. Ainsworth schüttelte den Kopf. "Sie ist ein scheues kleines Ding. Kommt hereingeschlichen, frisst ein bisschen, und schon ist sie wieder weg. Sie hat etwas Rührendes, aber sie will offenbar weder mit mir noch mit irgend jemand sonst etwas zu tun haben."

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O Tannenbaum, o Tannenbaum,
O Tannenbaum, o Tannenbaum, du trägst ein’ grünen Zweig, den Winter, den Sommer, das dau’rt die liebe Zeit Warum sollt’ ich nicht grünen, da ich noch grünen kann? Ich hab’ nicht Vater noch Mutter die mich versorgen kann.
O du fröhliche, o du selige
O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Welt ging verloren, Christ ist geboren: Freue, freue dich, o Christenheit! O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Morgen kommt der Weihnachtsmann
Morgen kommt der Weihnachtsmann,Kommt mit seinen Gaben.Trommel, Pfeife und Gewehr,Fahn und Säbel und noch mehr,Ja ein ganzes Kriegesheer,Möcht’ ich gerne haben. Bring’ uns, lieber Weihnachtsmann,Bring’ auch morgen, bringeMusketier und Grenadier,Zottelbär und Panthertier,
Morgen, Kinder, wirds was geben!
Morgen, Kinder, wirds was geben!Morgen werden wir uns freun!Welche Wonne, welches LebenWird in unserm Hause seyn;Einmal werden wir noch wach,Heysa, dann ist Weihnachtstag! Wie wird dann die Stube glänzenVon der großen Lichterzahl!Schöner, als bey frohen TänzenEin geputzter Kronensaal.Wißt ihr noch, wie vor’ges JahrEs am heil’gen Abend war
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt; derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat.

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